Was den digitalen vom analogen CEO/CIO unterscheidet

Was unterscheidet Ihn den nun wirklich und ganz konkret?

Ich finde auf diese berechtigten Fragen gibt es immer noch zu wenige konkrete Antworten. Dieser Artikel im manager-magazin liefert einige. Mir hat er vor allem Inspiration geliefert. Wir wissen es inzwischen, alle sagen unentwegt und ohne untrlass: wir verpassen die Digitalisierung und wir sind hinten dran und und und. – Ich kann es nicht mehr hören! Aus einem ganz einfachen Grund, es ist mir zu viel Gejammer und zu wenig anpacken!

Lasst es und doch endlich mal tun. Lösungen erstellen! Einfach mal machen. Lieber eine brauchbare Beta, als eine tolle Lösung die keiner mehr braucht, weil eine unreifere Lösung schneller war und sich seit dem weiter entwickelt hat und jetzt reif ist und den Kunden schmeckt. Wenn wir damit mal anfangen, dann ist das schon eine Lösung des Problems.Damit sind wir schon bei dem Dilemma!

Wir brauchen nicht nur disruptive Innovationen, wir brauchen disruptive Verhaltensänderungen im Management. Dazu gehört ein neues Mindset auf C-Level mindestens beim CIO. Das Digital CIO Mindset

 

traditionell Digital
Strategie Effizienz Innovation
Kultur Hierarchie Zusammenarbeit
Talentbewertung/Talent Management Geringe Kosten Expertenwissen
Technologie Herkömmlich Cloud, Mobile, Apps
Benutzerwissen „Wen interresiert‘s“ Erfolgskritisch
IT Philosophie Default = „Nein“ Default = „Ja“
Projekt Management Wasserfall Modell Agil
Geschäftsmodell Service & Support Beziehung & Partner
[Quelle]

Neben diesen Mindsets kommt fehlt mir ein ganz wesentlicher: Die Zeitliche Orientierung in der Zusammenarbeit. Traditionell eher auf Langfristigkeit ausgelegt, ist hier ein Umdenken in Richtung temporär/wiederkehrend in und mit einem Netzwerk angesagt. Das ist jedenfalls für mich die digitale Ausprägung diese Entität. Ein konkreter Ansatz wäre, holt Euch die jungen Experten temporär ins Team. Versucht sie gar nicht lange zu binden. Die Aufgabe ist der Reiz. Alles andere wird sich ergeben. Vertraut darauf, die Jungen tun es auch. 😉 – Angst davor, dass die Temporären-Wilden mit dem Wissen (Betriebsgeheimnissen) abziehen und zur Konkurrenz gehen? Ich glaube nicht daran. Das machen die einmal. Danach spricht sich das herum und bekommen so schnell keinen Job mehr. Wer spricht so Jemandem noch eine Empfehlung aus? Da ist die neue (Werte-)Welt noch sehr nah bei der Alten. Dass sie mit den Erfahrungen aus unserem Projekt neues Wissen generieren und damit im nächsten Projekt wieder weiterarbeiten? Klar, völlig richtig! Alles andere wäre dumm! Hat jeder von uns auch so gemacht! Oder wer hat seinen Erfahrungsschatz beim Stellenwechsel unten beim Pförtner abgegeben? Also, gleiches Recht für alle Generationen.

Wer jetzt hofft oder befürchtet, dass die Führung damit grundsätzlich ihre Daseinsberechtigung verliert, weil sich das Netzwerk und die Teams selbst führen, der kann gleich hier weiter lesen.

Quintessenz: Auch die neuen Organisationsformen brauchen Führung. Andere eben. Wer sich drauf einlässt hat seinen Job in 5 Jahren noch. Wer sich verweigert, hat in 5 Jahren vielleicht noch seinen Job als Führungskraft, vermutlich ist die Mannschaft dann aber weg, zumindest die Leistungsträger! Wie ist es dann mit dem Führen und der Kraft?

Es hat etwas mit Mut zu tun. Innovation geht nur mit dem Mut etwas anders zu machen, als bisher. Also: Mut tut gut!

 

Wir haben auch keine Standardlösungen. Aber einige gute Betas in petto. Mit denen wir starten und dann sehen, welche Lösung sich wann und wo für wen daraus entwickelt. Wer also noch mehr konkrete Ideen und Lösungen diskutieren möchte … – Feel free, wir sind hier, online

Grafik: GaudiLab


Tomas Schiffbauer

Tomas Schiffbauer

Experte für digitale Innovationen.

Ich arbeite seit fast 20 Jahren als Berater. Aus der IT kommend, über die Projektleitung bis hin zum Coach für Führungskräfte. Durch meine weltweiten Projekte durfte ich viele verschiedene kulturelle Ansätze und Menschen kennenlernen, was für mich eine Bereicherung darstellt. Seit 2012 bin ich im Team von Liebich & Partner.


Meine Beratungsschwerpunkte:

  • Innovationslotse: Leitung und Begleitung für Innovation und Projekten; agil vom Markt zum Markt
  • Konzipieren und Begleiten von Teamentwicklungsprozessen hin zu agilen Organisation
  • Etablierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements (klassisch, agil, hybrid)
  • Übersetzer: Von Mensch zu Mensch, vom Mensch zur Technik und zwischen Systemen
  • Coaching für Führungs- und Führungsnachwuchskräfte
  • Gestalten, leiten und begleiten von Veränderungsprozesseny
  • Wechseln von Perspektiven und übersetzen von Anforderungen zur IT-Strategie und Systemauswahl
  • Analysieren, optimieren, innovieren und implementieren von Systemen und Prozessen.

  • Persönlich geprägt hat mich neben meinen vielen Projekten in der ganzen Welt sicherlich meine Zeit als Judo-Trainer und aktiver Judoka. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam Dinge verändern können. Im Kleinen, wie im ganz großen. Letztlich zum Wohle aller.


    Lassen Sie uns ins Gespräch kommen, wie ich ihr Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie unterstützen kann.


    Ihr Tomas Schiffbauer
    Liebich & Partner Management- & Personalberatung AG
    Telefon +49-7221-90780

    2 Kommentare

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    • Felleisen 17. März 2016 Antworten

      der Artikel fasst es sehr gut zusammen und beleuchtet die Notwendigkeit eines fundamentalen Mindset changes. Um solch einen Wechsel überhaupt zu schaffen MUSS er von „oben“ getragen werden. zu viele Projekte sind deswegen schon gescheitert.

    • Tomas Schiffbauer 17. März 2016 Antworten

      Genau das ist der Punkt!
      Wie kürzlich von einingen Beratern von McKinsey zusammengefasst wurde, sind es die Verhaltensnormen, die über den Erfolg von Transformationen entscheiden. Also: „wie wir etwas machen“. Dieses WIE ist in der DNA eines jeden Unternehmens verankert. Damit gibt es dafür keine Out of the Box Lösung. Es geht viel mehr darum, zu erkennen, wie Dinge heute gemacht werden und welcher Weg dahin führt es in diesem Unternehmen in Zukunft anders zu machen. Dieser Wandel muss von ganz oben glaubhaft vorgelebt werden. Deshalb ist die digitale Transformation auch Chef(etagen)sache. Mit obejektiver Beratung und professioneller Begleitung von außen ist die Chance auf Erfolg entsprechend größer.

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