Der Countdown läuft…..

Der Wandel zur Elektromobilität kommt schneller als so mancher denkt!

Noch vor wenigen Tagen meinte unsere Kanzlerin im ZDF Sommerinterview: „Den Diesel wird es noch viele, viele Jahre geben“. Schon damals dachte ich, dass sie da auf ziemlich dünnem Eis unterwegs ist.

Wenn man jetzt seinen Blick auf der IAA umherschweifen lässt, sieht man wie allgegenwärtig das Thema Elektromobilität ist. Alle Hersteller sind dran. Wohin das in den urbanen Ansammlungen führen wird, zeigen Studien von Daimler wie z.B. der smart vision EQ fortwo oder der Sedric von VW deren CDO Johann Jungwirth autonomes fahren bereits 2021 erwartet.

Beim Blick in die nähere Zukunft zeigen die Innovationstreiber um Professor G. Schuh von der RWTH Aachen welch Disruption uns auch preislich erwartet: der e.GO kommt 2018 für nur 15.900 Euro auf den Markt.

Richard Randoll hat nun berechnet wann der Verbrenner verschwinden wird: 2026 ist Schluss. Der Durchbruch erfolgt nach seinen Berechnungen 2022 mit einem signifikanten Marktanteil. Der Tipping-Point lässt grüßen! Sich in Sicherheit fühlen ist jetzt ganz und gar nicht mehr angebracht.

Wer es nicht glaubt, kann ja gerne noch ein paar Jahre drauflegen, aber eins ist sicher: Wer künftig noch mitspielen will, muss jetzt kräftig Gas geben. Das belegen auch unsere Studien: Der City-Verkehr wird autonom durch people mover erledigt, auf der  Langstrecke erlaubt mir der Autopilot arbeiten oder schlafen. Das einzige was wir nicht mehr so richtig finden konnten ist die sprichwörtliche „Freude am fahren“! Aber wie uns ein Interviewpartner aus der Schweiz dazu sagte: „Ach, das mit dem Max ist doch eine rein deutsche Geschichte, international ist das doch Bedeutungslos.“

Wenn Sie mal überprüfen wollen, wie gut Sie und Ihr Unternehmen auf den Wandel vorbereitet sind, kann ich Ihnen das Digital Maturity Model (entwickelt von der  Hochschule Reutlingen in Zusammenarbeit mit Neuland) wärmstens ans Herz legen. Hier gibts einen schnellen Überblick dazu.

Reif für die Digitalisierung?

Foto: „Shutterstock“


Christoph Dill

Christoph Dill

Seit 2003 bin ich in der Beratung tätig, seit 2006 als Partner und damit einer der 11 Eigentümer unserer Firma. Seit 2010 stehe ich für den Kompetenzbereich Innovation & Engineering unserer AG, was seit jeher mein Beratungsumfeld darstellt. Hier habe ich ein sehr breites methodisches Fundament, das ich mit meinem Doktorvater Prof Dr. Ing dieter Spath (ehemals Leiter des Fraunhofer IAO, Stuttgart) auch in Form des Buchs ‚Vom Markt zum Markt‘ veröffentlicht habe.

Aufbauend auf diesem Fundament entwickle, gestalte und begleite Kunden im Umfeld von Innovation und Prozess- und Projektmanagement. So kann ich dort einen Beitrag leisten, dass Produkte, Prozessen und Businessmodelle erfolgreich und marktfähig entwickelt und realisiert werden.
Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie, gehe Joggen, Mountainbiken und im Winter vor allem gerne Skifahren. Ski ist für mich mehr als ein Sport, sondern Teil meines Lebens.

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